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WATSU-IMPRESSIONEN

 WATSU-IMPRESSIONEN

                    "Der Mensch ist eine in der Knechtschaft seiner Organe lebende Intelligenz."

                                     Aldous Huxley *1894  -  +1963 britischer Schriftsteller

  

                                                                                        

    Teilnahme an einer Studie zum Thema "AQUATISCHE KÖRPERARBEIT und SCHMERZ",           

                                         die unter der Leitung der Ärztin KARLA CASPERS

                            die im GEMEINSCHAFTS-KRANKENHAUS HERDECKE durchgeführt worden ist.

                                                                  Meine erste WATSU-STUNDE.

                                                                WATSU, was ist das eigentlich?

                              Und wie ich dazu kam, AUFTRIEBSHILFEN/FLOATS zu entwickeln.

 

Durch Zufall bin ich im Frühjahr 2008 auf eine Studie aufmerksam geworden, die sich mit dem Thema Aquatische Körperarbeit und Schmerz in der Ausbildungsstätte für Aquatische Körperarbeit im Gemeinschafts-Krankenhaus in Herdecke beschäftigte.

Man suchte Patienten mit bestimmten Schmerzsymptomen, die innerhalb dieser Studie im Wasser behandelt würden, um festzustellen, ob sich diese Behandlung im Wasser positiv im Hinblick auf eine Verbesserung der Schmerzsituation bei einzelnen Probanden auswirken würde. In diese Studie konnte ich als geeigneter Proband aufgenommen werden.

Ich wurde in Kenntnis gesetzt, dass ich über einen Zeitraum von vier Monaten insgesamt sechzehn Anwendungen, also eine pro Woche, erhalten würde, wobei eine jede eine Stunde dauern würde. Bei diesem Gespräch habe ich zum ersten mal das Wort WATSU vernommen.

Nach Ende einer jeden Behandlungsstunde hatte ich ein mehrseitiges Formular mit entsprechenden Fragen auszufüllen, wobei es unter anderem über die in der Stunde gemachten Erfahrungen, gesundheitlichen Auswirkungen im Hinblick auf Schmerzreduzierung, Empfindungen und ausklingenden Befindlichkeiten während und nach der Behandlungsstunde ging.

Ich erlebte nun meine erste Stunde im Schwimmbad des Gemeinschafts-Krankenhauses Herdecke, welches in besonderer Weise für die von der Ärztin Karla Caspers durchzuführende Studie geeignet war und möchte meine gewonnenen Eindrücke wie folgt wiedergeben:

Zunächst wurde ich befragt, ob man während der Behandlungsstunde auf irgendeine gesundheitliche Beeinträchtigung Rücksicht zu nehmen habe.

Man legte mir die Auftriebshilfen für Oberschenkel an und unterlegte meinen Kopf-Rückenbereich mit einem Nackenkissen,  wurde in Rückenlage verbracht und begab ich in die vertrauensvollen Hände der Watsu-Gebenden.

Ich schloss die Augen und harrte im wohlig warmen Wasser, neugierig der Dinge, die da kommen sollten.

Eine Stunde lang im 35 Grad wohlig warmen Wasser zu liegen (die Wasserhöhe liegt bei ca. 135 cm), war für mich eigentlich schon eine Anwendung für sich.

Ich schloss die Augen. Das Kreisen der Gedanken wurde weitgehend reduziert und ich hatte das Gefühl, wie schwerelos im Wasser zu liegen. Dann wurde ich langsam und sanft durch das Wasser gezogen, geschoben, gestreckt, gedehnt und gebeugt, wobei es im physio-therapeutischen Bereich zu Anwendungen kommt, die außerhalb des Wassers nicht oder kaum möglich sind und nicht nur zur Mobilisierung der Gelenke beitragen.

Es wurden tangiert der Rücken, der Rückenwirbelbereich, die Arme, die Arm- und Handgelenke, die Beine, die Kniegelenke, die Füße, die Fußgelenke, die Schultergelenke, der Nackenwirbelbereich, der Kopf und es wurde während der Stunde in beruhigender Stille so vielfältig an und mit dem Körper gearbeitet, dass man als Laie nicht in der Lage ist, die Vielfältigkeit der als sehr angenehm empfundenen Anwendungen im Wasser zu beschreiben. Man erfährt eine bislang noch nie wahrgenommene ganzheitlich körperliche Entspannung, wobei man gleichzeitig "am Rande des Einschlafens spazieren geht".

Nach Ende der Stunde wurde ich vorsichtig mit dem Rücken am Beckenrand plaziert, fixiert und mit einigen wenigen und als sehr angenehm empfundenen Anwendungen im Bereich des Kopfes und der Arme aus der Stunde entlassen.

Ich verharrte noch ca. eine gute Minute mit geschlossenen Augen am Beckenrand, um den Moment der tief empfundenen Entspannung, die sich während der WATSU-Stunde aufgebaut hatte, etwas in die Länge zu ziehen.

Dann kommt der Moment, in dem man aus dieser WATSU-Stunde entlassen wird. Jeder Mensch wird nach einer so erlebten Stunde dieses Ende anders, aber in jedem Falle als sehr angenehm empfinden (abgetaucht in eine tiefere Bewußtseinsebene, das Erleben einer so noch nicht erlebten Entspannung, ein Empfinden zwischen Tag und Traum pp.). Wer beim Googlen bei der Vertiefung des WATSU-Themas nachkartet, wird diesbezüglich auf noch ganz andere und erstaunlichere Bewertungen stoßen.

Autogenes Training oder muskuläre Entspannung führen auch zum Stressabbau und Entspannung, sind aber kein Vergleich zu dem Entspannungsergebnis nach einer erhaltenen WATSU-Stunde. Ich erlaube mir den Vergleich, weil ich beide Entspannungsarten kenne und vor Gruppen praktizieren kann.

Durch Beobachtungen bei WATSU-Anwendungen bei anderen Personen habe ich festgestellt, dass sich nach einer beendeten WATSU-Stunde der Gesichtsausdruck der im Wasser behandelten Personen völlig entspannt zeigt.

Wenn eine im Wasser behandelte Person am Ende der WATSU-Stunde nach ca. dreißig bis sechzig Sekunden die Augen öffnet, wenn man dann die gelösten, zufriedenen und dankbaren Blicke sieht, die in Richtung der Person geht, die diese WATSU-Anwendung durchgeführt hat, dann begreift man, was diese Stunde bei diesem Menschen bewirkt hat.

Und wenig später kommt nach Öffnen der Augen der Augenblick, in dem man in die Wirklichkeit zurückkehrt und sich der Alltags- gesichtsausdruck wieder einstellt. Ein ganz erstaunlicher Vorgang.

 

Nachdem ich meine Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Thematik WATSU erweitert hatte, wobei zahlreiche Inhalte beim Googlen bei der Eingabe des Wortes WATSU sehr hilfreich gewesen sind, fühlte ich mich bei den von mir gewonnenen Erkenntnissen nach meinen Erfahrungen von erlebtem WATSU mehr als bestätigt.

Diese einzigartige Entspannung  nach einer erlebten WATSU-Stunde nimmt man mit und sie hält über den Tag hinaus an. Schon die Erwartung einer bevorstehenden WATSU-Stunde stimmt positiv.

  

Durch die positiven Erfahrungen, die ich während der Schmerzstudie durch die erlebten WATSU-Stunden erfahren habe, erwuchs in mir eine Begeisterung für das WATSU, die dazu führte, dass ich zwischenzeitlich an WATSU-Lehrgängen und themenbezogenen Seminaren, die von der Ärztin Karla Caspers in der Ausbildungsstätte für Aquatische Körperarbeit im Gemeinschafts-Krankenhaus Herdecke durchgeführt wurden bzw. zeitnah durchgeführt werden, teilgenommen habe.

Während der Schmerz-Studie und der WATSU-Lehrgänge habe ich die Feststellung gemacht, dass das Geben von WATSU-Stunden vornehmlich eine Domäne der Frauen ist und dass WATSU-Stunden, die ich von verschiedenen Frauen und Männern erhalten habe, in den Anwendungen und der Anwendungsreihenfolge in Nuancen unterschiedlich sind. Und noch eines. Man lernt bei jeder WATSU-Stunde hinzu. 

 

Zeitgleich, 2009,  habe ich angefangen, mich mit der Entwicklung und Fertigung von Auftriebshilfen (Floats) zu beschäftigen. Jetzt muß man sich die Frage stellen, wie kommt jemand im fortgeschrittenen Alter, der durch Zufall zum WATSU gekommen ist, auf die Idee, Floats bis zur Produktionsreife zu entwickeln?

Während der Schmerzstudie und der WATSU-Lehrgänge war mir aufgefallen, dass man im Bewegungsbad des Gemeinschafts-Krankenhauses Herdecke Auftriebshilfen verwendete, die auf der Oberflächenseite ganzflächig mit Klett-Flausch-Seiten durch ein offensichtlich chemisches Adhäsionsverfahren verbunden waren.

Durch einfaches Auflegen eines Klettbandes (Haken) an beiden Enden der Auftriebshilfen waren diese verwendungsfähig gemacht worden. Bei offensichtlich im längeren Gebrauch gewesenen Auftriebshilfen (Floats) habe ich folgendes festgestellt.

Die Randbereiche der Floats an der Unter- als auch Oberseite zeigten beidseitig rissige Aufplatzungen. An den Oberseiten der Floats hatten sich die Randbereiche der in Gänze aufgebrachten Klettseiten (Flausch) ein- oder beidseitig stellenweise vom eigentlichen Floatsmaterial gelöst. Weiterhin waren klein- bzw. großflächige oder auch inselförmige Ablösungen der Klettseiten (Flausch) feststellbar.

Hinzu kam, dass die Haftfähigkeit der Klettbänder (Haken) kaum noch und insbesondere der aufgeklebten Klett-Flauschseiten der Floatsoberflächen durch Abnutzung nicht mehr vorhanden war.5elbst durch Auflegen eines neuen Klettbandes (Haken) auf die abgenutzten Flauschseiten der Auftriebshilfen konnte dieser Mangel nicht behoben werden. Somit waren diese Floats unbrauchbar geworden.

Klebstoffe jedweder Art zwischen zwei verschiedenen Materialien bzw. Werkstoffen sind bei häufigen Gebrauch im Wasser keine guten Voraussetzungen für eine längere Verwendbarkeit. Zudem war auch das Lösen der Klettbänder (Haken) von den Floats im Wasser sehr schwierig, weil man deren Ecken mühsam suchen und fassen musste.

 

Da Auftriebshilfen (Floats) für Oberschenkel, die den Ansprüchen auf Dauer genügen würden, auf dem deutschsprachigen Markt alternativ nicht vorhanden waren, habe ich nach einem anderen Weg einer dauerhaften und belastbaren Verbindung zwischen Klettbändern und dem Floats-Material gesucht und gefunden.

 

Ich habe Auftriebshilfen entwickelt, die den erforderlichen Erfordernissen in mehrfacher Hinsicht genügen, was die erforderliche Qualität, Strapazierfähigkeit, Hautververträglichkeit, Anwendungs- möglichkeiten und vor allem der dauerhaften Verbindung zwischen Floatsmaterial und Klettbändern (Haken- als auch Flauschseiten) entsprechen und in der Qualität, der Herstellung und Angebotsbreite einzigartig und ansonsten im deutschsprachigen Raum nicht erhältlich sind.

 

Nach der Entwicklung der Oberschenkel-Floats habe ich auch Floats für Waden, und. Fußgelenke entwickelt.

Die Waden-Floats können im übrigen  auch als Oberarm- Floats ein- gesetzt werden.

Die verschiedenen Fußgelenk-Floats sind auch als Schwimmhilfen an Oberarmen von Kindern und Kleinkindern einsetzbar, so dass erfahrenen Schwimmausbildern, -ausbilderinnen oder Erziehungs-berechtigten die Möglichkeit gegeben wird, Kinder auf leichte spielerische Art an das Element Wasser und an das Schwimmen heranzuführen.

 

 Somit ergeben sich mit meiner Floats-Angebots-Palette breite Anwendungsmöglichkeiten für WATSU-Anwender oder -innen oder Physio-Therapeuten bei der Arbeit mit Patienten im Wasser bei Erkrankungen des Körpergerüstes bzw. des Bewegungsapperates oder sonstigen Krankheitsbildern.

 

Schwerst-Behinderte, Mehrfach-Behinderte oder Schlaganfallspatienten können mit meinen Floats - der Nackenkissen-Alternative, Oberarm-Floats, Oberschenkel-Floats, u. ggfls. Waden- oderFußgelenk-Floats, sicher, problemlos und gleichgewichtsstabil in Rückenlage an der Wasseroberfläche gehalten, bewegt und behandelt werden und gibt diesen betroffenen ein Stück Menschen- Alltags-Lebensqualität zurück. Diese betroffenen Personen können sich in Rückenlage sogar selbst im Wasser aktiv bewegen, natürlich nur im Beisein einer geeigneten erwachsenen Person. 

Ein Floats, 50 cm x 5 cm, als Kopfnacken-Kissen-Alternative, ein  Paar Oberarm-Floats, 38 cm x 4 cm und ein Paar Oberschenkel-Floats nach Erfordernis reichen aus, so dass Therapeuten arbeitserleichternd und mit der notwendigen Sicherheit mit den Patienten im Wasser arbeiten können.

Für Wasser-Freizeit-Freaks: Man liegt im Wasser so sicher wie auf einer Luftmatratze. Nur dass der Körper im Wasser liegt. Auch hier gilt der Grundsatz: Aus Gründen der Sicherheit nie allein mit den Floats im Wasser arbeiten. 

Im Hinblick auf die Geburtenvorbereitung bieten Hebammen, so sie zusätzlich WATSU-Praktizierende sind, Schwangeren eine ca. eine Stunde dauernde Behandlung im 35 Grad warmen Wasser an. Die künftige Mutter mit dem werdenden Leben im wohlig warmen Wasser  unter den erfahrenen Händen einer sachkundigen Hebamme? Diese unglaublich positive Erfahrung in engster Zweisamkeit und einer tief verbindendempfundenen Entspannung ist aus mehreren Gründen sinnvoll und einzigartig. 

  

 Diese Floats wären nicht enstanden, wenn ich nicht vor Jahren durch Zufall Teilnehmer an einer von der Ärztin Karla Caspers im Gemeinschafts-Krankenhaus Herdecke durchgeführten Schmerzstudie geworden wäre, durch die mir der Zugang zu dem noch unterschätztem großen Thema WATSU ermöglicht wurde.  

 

Die Floats sind zwischenzeitlich erfolgreich in WATSU-Zentren, Krankenhäusern, Schulen und Einrichtungen für behinderte Kinder eingesetzt worden, die über entsprechende Bewegungsbadvoraus-setzungen verfügen.

So gibt es bereits WATSU-Anwender oder -innen oder Physio-Therapeutinnen, die mit meinen Floats in Frankreich, Belgien, Niederlanden, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien Ungarn, Israel, Chile, Neuseeland, Indonesia (Bali), Australien und selbstverständlich auch im deutschsprachigen Raum arbeiten.

 In den vergangenen Jahren, in denen mit meinen Floats gearbeitet worden ist, zeigt man sich über die lange Funktionalität der Klettbänder (Haken und Flausch) und die sehr lange Verwendbarkeit des Floatsmaterials erstaunt. Zudem wären Klettbandwechsel (Flausch als auch Haken) im Fall aller Fälle aufgrund meiner Fertigungstechnik einfach und schnell durchzuführen.

 

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Rolle, die die  Ärztin Karla Caspers, eine herausragende Führungs- und Fachkraftkraft im deutschen WATSU, in den vergangen Jahren in der Entwicklung der Auftriebshilfen (Floats) gespielt hat.

So hat sie die Entwicklungsphasen von meinen ersten untauglichen Versuchen mit untauglichen Objekten  hin bis zu den Endprodukten und der Produktionsreife interessiert, positiv, kritisch, aber auch ermunternd, begleitet. Zudem hat sie mir als kompetente Frau vom Fach Anregungen gegeben, die ich gern aufgenommen und in die Entwicklung der Floats habe mit einfließen lassen, wobei ich auch auf die Erfahrungen und Anregungen ihrer Mitarbeiterinnen großen Wert gelegt habe.

So sind die Oberschenkel-Floats, 55 cm x 5 cm x 2 cm , die vornehmlich von Frauen beim WATSU verwendet werden, und die Fußgelenk-Floats auf Anregung von Frau Caspers entwickelt und in das Floats-Programm aufgenommen worden. 

Sie haben Probleme bei der Anwendung des Nackenkissens im Wasser oder sie haben es vergessen?  Kein Problem. Nehmen sie einen Floats,  50 cm x 5 cm,  legen sie ihn mittig unter den Nacken, nehmen sie die beide Floatsenden nach vorn  und schließen sie die Enden der Klettbänder so, dass im vorderen Halsbereich zwischen Vorderhals und Klettbändern noch ein ausreichender Abstand von ca.  2 - 3 cm   vorhanden ist. Das Wasser drückt die Auftriebshilfe mittig gegen den Nacken.  Diese "Nackenkissenalternative ", die nicht wegrutschen kann,  lässt sich während oder nach der Watsu-Stunde mit Daumen und Zeigefinger einer Hand im Bruchteil einer Sekunde problemlos entfernen.  Die Lage des Kopfes im Wasser entspricht der gleichen Situation, als wenn der Kopf auf  einem    Kopf-Nacken-Kissen liegen würde. Dass auf diese einfache alternative Schwimm-Nacken-Kissen-Lösung noch keiner gekommen ist? Auch einzeln bestellbar, aber mit einem Floatspärchen, 50 cm x 5 cm, haben sie mehr alternative Möglichkeiten.

  

WATSU-Anwendungen haben starken Einfluss auf Körper, Seele, Geist, Psyche, Muskulatur, Körpergerüst und Gelenkmobilisation, um einige zu nennen, von dem in die Tiefe gehenden Stressabbau ganz zu schweigen.

Darüberhinaus gibt es eine ganze Palette weiterer Behandlungsmöglichlichkeiten bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern, die auf- zuzählen oder zu beschreiben meine Sachkenntnis und Kompetenz überschreiten würde.

Eine erlebte WATSU-Stunde auch in Verbindung zu bringen mit einem kräftigen Schluck aus dem Gesundheitsbrunnen ist sicherlich nicht überzogen.

Das fassettenreiche Thema WATSU mit seiner gesundheitspolitischen Bedeutung ist in der Gesundheits-Fach-Kompetenz entweder nicht oder noch nicht hinreichend genug bekannt oder man will sie nicht erkennen.

Ein Beispiel: Ein Mann aus meinem engen Beziehungskreis stand in der Chirurgischen Abteilung einer namhaften Klinik im Ruhrgebiet die OP-Life-Aufnahmen in alle Welt übertragen, vor einer Rückenwirbel-Operation. Auf die Frage an den Chefarzt, ob WATSU-Anwendungen bei derartigen Krankheitsbildern vor oder nach einer derartigen Operation hilfreich sein könnte, kam die Antwort:"WATSU? Noch nie gehört."

Meiner Ansicht nach wird die große gesundheitliche Bedeutung der Anwendung von WATSU-Stunden bei Patienten mit entsprechenden Krankheitsbildern von der Gesundheitspolitik, den Ärzten und den Krankenkassen wissentlich oder unwissentlich unterschätzt, obwohl neben der Rehabilitation auch die Prävention eine immer größere Rolle spielen dürfte.

 

Wasser-Shiatsu (WATSU) ist eine alternativ-medizinische hydro-therapeutische Anwendung, das seinen Weg von Kalifornien nach Deutschland, Europa und die ganze Welt gefunden hat und sich allerorten wachsender Beliebtheit erfreut.

WATSU-Begründer ist der Amerikaner Harold Dull, der sich bereits vor 1980 in Japan mit Shiatsu beschäftigt und Shiatsu-Anwendungen ins Wasser verlagert hat. Aus diesem Wasser (Water) - Shiatsu - (Finger-druck) ist der Begriff WATSU entstanden.

WATSU wird zwischenzeitlich nicht nur in vielen Krankenhäusern, sondern auch in Kur- u. Bäderstädten gegeben, so sie über entsprechende Badvoraussetzungen verfügen.  Weiterhin ist festzustellen, dass WATSU-Stunden zwischenzeitlich auch in sehr guten Wellness-Hotels des In- und Auslandes angeboten werden, weil man auch dort nicht nur die gesundheitsfördernde und -erhaltende Bedeutung erkannt hat, sondern weil es zudem auch ein sehr gutes Freizeitangebot darstellt.

 

               "Eine WATSU-Stunde entspannt dich auf mehrfacher Weise, öffnet das Fenster deiner Seele,

l                                        lässt die Sorgen  heraus und die  Sonnenstrahlen hinein". 

                                                                                 Gerhard Walfort

                                                                                                                                    

                                                            Dortmund, 06.05.2012

                                                                Gerhard Walfort

                                                                                                                                                                                                                                                                                    

Hinweise:

www.wassershiatsu-nrw.de zeigt einen Querschnitt des Arbeitsspektrums der Ärztin, Karla Caspers, Dozentin für aquatische Körperarbeit, über das breite Feld der aquatischen Körperarbeit im Watsu-Regionalzentrum (Gemeinschafts-Krankenhaus Herdecke).

Aktuelle Anmerkung:

Nach Schließung des Bewegungsbades des Gemeinschafts-Krankenhauses Herdecke??? im Frühsommer 2014 hat Frau Caspers ihre WATSU-Aktivitäten derzeit zum Ev. Krankenhaus  nach Hagen-Haspe verlegt, wo sie ihre erfolgreiche Watsu-Arbeit unter Nutzung des dort vorhandenen Bewegungsbades fortsetzt.    

 

www.aquanetz.de ist eine sehr interessante themenbezogene Seite des Netzwerkes über aquatische Körperarbeit in Deutschland und gibt Interessierten zudem auch Orientierungshilfen über Watsu-Regionalzentren.